Uganda – ein sehenswertes Land mit beeindruckenden Landschaften

9. Oktober 2014 16:02    |    by satyr

Uganda kann seit seiner Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1962 auf eine durchaus bewegte Geschichte zurückblicken. Von 1966 bis 1986 wurde das Land von Milton Obote und dann Idi Amin geführt, die sich beide durch einen äußerst autoritären Regierungsstil einen Namen machten und auch zahlreiche innere und äußere militärische Konflikte provozierten. Heute gilt das Land als sicher und stabilisiert und ist bereits seit längerem ein beliebtes Reiseziel von Touristen, die sich an der beeindruckenden Flora und Fauna des afrikanischen Kontinents erfreuen wollen. Gerade der Süden Ugandas, in dem es an Tansania grenzt und sich damit die Uferregion des Viktoriasees teilt, wird von internationalen Gästen besonders gerne besucht. Da große Teile des Landes, wie eben auch der Süden, auf einem Plateau in der Höhe von etwa 1000 Metern über dem Meeresspiegel gelegen sind, gilt auch das Klima als äußerst verträglich, da es das ganze Jahr hindurch äußerst gemäßigt ist, mit Temperaturschwankungen zwischen 25 und 30 Grad tagsüber und etwa 17 Grad in der Nacht.

Ein vielfältiges Land im Herzen Afrikas

In Uganda leben an die vierzig verschiedenen Kulturen, die zu großen Teilen eigene Dialekte, Bräuche und Religionen pflegen. Die wohl größte Bevölkerungsgruppe stellen mit knapp 60 Prozent die Bantu, die vor allem in Gebieten rund um den Kiogasee leben. Als offizielle Amtssprachen gelten Englisch und Swahili. Im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten kann die Wirtschaft Ugandas durchaus als gut funktionierend gesehen werden, was wohl auch dazu führt, dass das touristische Angebot entsprechend gut ausgebaut und hochwertig ist. Vor allem die zahlreichen Nationalparks und Wildreservate motivieren jedes Jahr unzählige Reisende, das Land zu besuchen und sich selbst ein Bild von der beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt zu machen. Gerade auch die Region rund um den Viktoriasee lädt zu einem längeren und entspannten Verweilen ein.

Doch vor allem die Möglichkeit, Gorillas und Schimpansen in freier Wildbahn zu beobachten, macht Uganda zu einem so besonderen Reiseziel. Jahrelange Bemühungen, die Primaten in bestimmten Regionen heimisch zu machen, waren erfolgreich und so ist es heute möglich, sich in gut organisierten Reisgruppen diesen anzunähern, ohne sie zu verscheuchen oder von ihnen als potentielle Bedrohung wahrgenommen zu werden. Natürlich wird hier aber auf eine den Tieren entsprechende Vorgehensweise geachtet, weshalb man sich bereits im Vorfeld der Reise darum kümmern muss, eine solche Erfahrung machen zu dürfen. Die Organisation wird von speziellen Reiseleitungen professionell durchgeführt.

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