Touristenmagneten

25. Mai 2012 13:10    |    by satyr

Als Ur-Berliner oder Ur-Hamburger mag einen die Internationalisierung „seiner“ Stadt zuweilen gegen den Strich gehen, aber sowohl Berlin als auch Hamburg zählen als Touristenmagneten.

In der Hansestadt gibt es neben den Wahrzeichen, wozu der Hafen, die Speicherstadt, der „Michel“ und auch das Rathaus zählen, eine große Bandbreite an kulinarischen und kulturellen Ereignissen. Vor allem die erfolgreichen Musicals – von „Cats“ bis „König der Löwen“ – ziehen jährlich hunderttausende Menschen an. Mit der höchsten Quote an Theaterbesuchen pro 1000 Einwohner zählt die Hansestadt auch zu den kulturellen Hochburgen Deutschlands. Mit etwas anderen Vorzügen lockt der Szenekiez Reeperbahn, mit all seinen Bars, Clubs und weiteren Vergnügungsgeschäften ein Millionenpublikum an.

In Berlin gilt, kontinuierlich steigenden Immobilien- und Mietpreisen zum Trotz, immer noch das Motto „arm aber sexy“. Die Spreemetropole lockt alles vom Straßenkünstler bis zum Superstar in ihren Einzugsbereich und bietet damit eine schier unglaubliche Vielfalt an kulturellen Möglichkeiten. Von der Berliner Fashion Week über das JazzFest bis hin zu Straßenfesten wie MyFest und den „Karneval der Kulturen“ ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit den Berliner Philharmonikern und über 170 Museen bekommen auch Liebhaber klassischer Künste voll auf ihre Kosten. Für Touristen sind die ersten Anlaufpunkte meist das Brandenburger Tor, der Fernsehturm und der Dom, sowie die Museumsinsel.

Diese und weitere spannende Fakten finden sie im Städtevergleich „Berlin vs. Hamburg“, demzufolge sich der typische Hamburger auch vom typischen Berliner unterscheidet. Während der Hamburger sehr auf Stil, gepflegtes Äußeres und Qualität setzt, zeichnet sich der Berliner mit Hang zum Kreativen aus. Dies unterstreicht er durch Chino-Hose, Apple-Produkte und Öko-Espadrilles, sowie einer oftmals ausgefallenen Frisur, welche anders als beim Hamburger, nicht vom Szenefriseur gestylt wurde.

Die Grafik kratzt natürlich nur an der Oberfläche beider Städte, welche ganz klar ihren persönlichen Charakter haben. Beide Städte muss man persönlich erleben, um ihnen das ein oder andere Geheimnis zu entlocken und seine persönlichen Lieblingsplätze zu entdecken.


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