Tipps für die Fernreise

14. Oktober 2012 11:44    |    by satyr

Weltenbummler und Aussteiger werden in der heutigen Zeit immer häufiger. Wer in der westlichen Welt beheimatet ist, den zieht es immer öfter in die weite Ferne, dorthin wo es ganz anders ist. Ob Asien, Afrika oder Lateinamerika, viele möchten einfach einmal im Leben etwas ganz anderes erleben. Hier zählen dann nicht nur die oft beeindruckende Andersartigkeit der Landschaft sondern auch das kulturelle Leben, die sozialen Umstände und auch die politische Andersartigkeit. Wer für zum Beispiel für ein Jahr aus der ewigen Hektik der Medien- und Konsumgesellschaft ausbrechen möchte, macht sich zum Beispiel gerne auf die Reise in arme Regionen. Doch neben dem Kulturschock und der emotionalen Belastung einer völlig fremden Welt können bei solchen aufwendigen Reisen noch viele andere Probleme auftreten, angefangen vom fehlenden Visum bis hin zu mangelnder Vorbereitung im gesundheitlichen Bereich.

Visa: Behördengänge früh genug ansetzen

Reist man in ein Land, wo man für den Aufenthalt als Ausländer eine Genehmigung benötigt – allgemein Visa genannt – so sollte man früh genug mit der Vorbereitung beginnen. Informationen frühzeitig einzuholen kann dann Gold wert sein, wenn unvorhergesehene Verzögerungen auftreten, beispielsweise aber der Flug schon gebucht ist. Als Faustregel sollte man beachten, dass es immer besser ist, zuerst den positiven Bescheid über das Visum in der Tasche zu haben und dann erst den Flug und etwaige andere Transportverbindungen zu buchen. Je nach Reiseland sind die Möglichkeiten eines Aufenthaltes für Ausländer natürlich auch unterschiedlich. Was zählt ist die Art des Aufenthaltes – ob Touristenvisum oder Aufenthalt zu Studienzwecken oder Arbeitsvisum – und natürlich die Dauer. Möchte man im Ausland erwerbstätig sein, so muss man zusätzlich zum Visum auf jeden Fall auch um eine Arbeitsgenehmigung anfragen.

Reise- Vorbereitungen im Gesundheitsbereich

Für viele Regionen gilt auch, dass man sich als Ausländer nicht nur auf ein völlig anderes Klima einstellen muss, sondern dass der Körper auch mit anderen Krankheitserregern zu kämpfen hat. Hier ist es ungeheuer wichtig, noch im Inland die entsprechenden Informationen zu Impfungen einzuholen und diese auch noch vor Reiseantritt zu erledigen. Auch über die Krankenversicherung im Gastland muss man sich vorab Gedanken machen. Reist man außerhalb der Europäischen Union, ist es meist unabdingbar sich eine spezielle Reise- Krankenversicherung anzuschaffen. Auch hier ist es am besten, sich früh genug zu informieren, so dass man noch die Zeit hat, Angebote zu vergleichen und die gedeckten Leistungen genau zu überprüfen.

Längere Abwesendheit: Wer passt auf die Wohnung auf?

Hat man nicht das Glück, im Studentenheim zu wohnen, wo man sich relativ einfach abmelden kann, bleibt bei längerer Abwesendheit immer das Problem, was denn in der Zwischenzeit mit der eigenen Wohnung geschehen soll. Ideal ist es natürlich, wenn man jemanden aus dem guten Bekanntenkreis findet, der die Wohnung hütet oder sogar anmietet. Ansonsten kann man natürlich Annoncen schalten, um für die Wohnung einen Mieter zu finden, der für einen befristeten Mietvertrag zu haben ist. Beispielsweise Studenten, die ein Auslandsjahr machen, sind hier eine geeignete Zielgruppe.

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