Reiseführer: Ein Tag in Dresden

14. Januar 2011 15:18    |    by satyr

8 Uhr
Nach einer erholsamen Nacht heißt es aufstehen und frühstücken. Starten Sie mit einem umfangreichen Frühstückstücksbuffet in den Tag. Dresden atmet Geschichte und Kultur, es gibt spannendes zu Entdecken!

09 Uhr
Die Altstadt wartet, dort entfaltet Dresden seine barocke Pracht. Starten Sie auf eigene Faust, ausgehend vom Postplatz liegt der Zwinger, eines der bekanntesten Baudenkmäler der Welt des sächsischen Barocks, das von Matthäus Daniel Pöppelmann im Auftrag von August des Starken errichtet wurde. Eine besondere Kostbarkeit ist das idyllische Nymphenbad mit malerischen Wasserspielen – liegt etwas versteckt, die Treppen hoch und etwas weiter rechts wieder hinab.
Unter dem Torbogen der nördlichen Zwingeranlage hindurch in Richtung Elbe gelangt man direkt auf den großartigen Theaterplatz, eines der schönsten Plätze Europas, gesäumt von der Semperoper, die sächsische Staatsoper und eines der schönsten Musiktheater der Welt, der Hofkirche, erbaut nach den Entwürfen des Architekten Gaetona Chiaverie und heutige Kathetrale des Bistums Dresden Meißen, dem Schloss mit Georgentor, Hausmannturm, Kupferstichkabinett und Neues Grünes Gewölbe, mit den Schätzen und Kostbarkeiten der sächsischen Galerie der Neuen Meister.
Vom Georgentor führt rechts die Augustusstraße ab, auf der man in Richtung Neumarkt zur Frauenkirche gelangt.

11 Uhr
Besuch der Frauenkirche zu Dresden – Dresdens altes und neues Wahrzeichen.
Bevor Sie mit der Besichtigung starten empfiehlt es sich die Filmführung im Besucherzentrum (befindlich im Kulturpalast, Galeriestraße/ Ecke Wilsdruffer Straße). Der Film „Faszination Frauenkirche“ vermittelt spannende Einblicke in Geschichte, Wiederaufbau und Nutzung der Frauenkirche. Kosten pro Person 2,- € ohne Einlass und 4,- € mit Einlass.

12 Uhr
Nach so viel Geschichte und Kultur ist es Zeit für eine Pause. Unser Tipp: Vis-a-vis der Frauenkirche befindet sich das Dresden 1900, Museumsgastronomie mit einen Einblick in das Leben der Dresdner und Ihre Verkehrsgeschichte(n) um 1900. In der sächsischen Gösche (a. d. sächs. Küche) werden mit Oma´s alten Rezepten um 1900 bis hin zu den höchsten Ansprüchen der modernen Küche gekocht. Liebvoll überarbeitete Rezepte werden sie genauso begeistern, wie die Kochkunst der Neuzeit. Von der Entenbrust bis zum Sauerbraten, vom Ziegenkäse bis zum „Wüzfleesch“.

15 Uhr
Frisch gestärkt erwartet Sie „Die Stadtführung auf dem Dampfer“ eine Stadtrundfahrt zu Wasser mit der Sächsischen Dampfschiffahrt (Abfahrtstelle: Dresden Terrassenufer) entlang der imposanten Elbschlösser (Schloss Albrechtsberg, Lingner-Schloss und Schloss Eckberg), ehemalige Elbdörfer Blasewitz und Loschwitz, heute eine attraktive Villengegend und Blaues Wunder. Während der Fahrt gibt es Erläuterung zu den Sehenswürdigkeiten entlang der Elbe. Dauer 1,5 Stunden; Kosten pro Person Erwachsene 12,- € und Kinder 6,- €-

17 Uhr
Zurück an Land empfehlen wir einen Abstecher in die Dresdner Traditionsbäckerei Café Kreutzkamm in der Seestraße 6. Richtung Altmarkt, angrenzende Straße. Genießen Sie bei Kaffee und Kuchen die neu erworbenen Eindrücke von Dresden. Tipp: Spezialität des Hauses: Baumkuchen.
Mitten im Zentrum der Stadt empfiehlt es sich ein Bummel durch das Kneipenviertel „Weiße Gasse“ zum Deutschen Hygienemuseum hinüber zur Gläsernen Manufaktur von Volkswagen.

20 Uhr
Lassen Sie den Tag ausklingen bei einem gemütlichen Abendessen und einem Glas Wein im Restaurant Luisenhof (Bergbahnstraße 8). Die Terrasse bietet Ihnen einen atemberaubenden Blick über Dresden. Es erwarten Sie feine Spezialitäten sowie gutbürgerliche Gerichte. Klassische bis raffinierte Spargelgerichte im Frühling, Grillgerichte im Sommer, über Gänsebraten im Herbst bis hin zu Wildgerichten im Winter. Die Weinkarte zeichnet sich aus durch die Vielfalt von sächsischen bis hin zu internationalen Gewächsen.

Bildquelle: aboutpixel.de / Dresden © Gerd Gropp

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